Individuelle E-Bike-Kabel für Hersteller – vom Lastenheft zur Lieferung
Für Fahrrad-, Motor- und Antriebshersteller: wann sich eine individuelle Kabelvariante lohnt, was ins Lastenheft gehört, wie die Lieferung in größeren Mengen in der 500er-Box abläuft.
Wann eine individuelle Kabelvariante sinnvoll ist
Im Katalog führen wir feste Längen: 300, 400, 500, 1300, 1900 und 2300 mm, je nach Artikel. Für Hersteller reicht das nicht immer – etwa wenn ein neues Antriebssystem oder ein neuer Motor entsteht, ein Rahmen einen anderen Verlegeweg verlangt oder eine andere Konfektion gebraucht wird. Für diese Fälle konfigurieren und fertigen wir auf Anfrage individuelle Kabel.
- Ein neues Antriebssystem oder ein neuer Motor ist in Entwicklung.
- Ein neues Rahmen- oder Fahrradmodell verlangt einen anderen Verlegeweg.
- Die benötigte Länge liegt außerhalb der Katalogmaße.
- Gebraucht wird eine andere Konfektion als im Standardsortiment.
- Für die eigene Fertigung werden größere Mengen benötigt, etwa in der 500er-Box.

Neue Antriebe und Rahmen verlangen oft eigene Längen und Konfektionen.
Zuerst prüfen: Passt ein Katalogartikel?
Bevor eine neue Variante entsteht, lohnt der Blick ins Standardsortiment. In der Kompatibilitätsübersicht sehen Sie, welche Antriebe und Scheinwerfer wir mit bestehenden Kabeln abdecken. Auch jedes Katalogkabel liefern wir Herstellern in der 500er-Box.

Links das Standardsortiment mit festen Längen, rechts eine Variante nach Ihrer Spezifikation.
Was ins Lastenheft gehört
Je genauer die Anforderungen beschrieben sind, desto gezielter lässt sich eine Anfrage beantworten. Nicht alles muss zu Beginn feststehen – offene Punkte klären wir gemeinsam.
- Systemseite: Antriebssystem bzw. Motor und dessen Anschluss
- Gegenseite: Scheinwerfer, Rücklicht oder anderes Bauteil und dessen Stecker
- Länge(n) und Verlegeweg im Rahmen, z. B. durch Unterrohr, Steuerrohr oder Lenker
- Einsatzbedingungen, die das Kabel erfüllen soll
- Zeichnung, Datenblatt oder Muster – falls vorhanden
- Geplante Stückzahl und Zeitrahmen
- Verpackungsart (500er- oder 100er-Box, Werkstatt- oder Einzelverpackung) sowie Anforderungen an Kennzeichnung

Systemseite, Gegenseite, Länge und Verlegeweg – die Kernangaben für jede Anfrage.
So läuft eine OEM-Anfrage ab
- Anfrage: Sie schildern uns Ihr Projekt und Ihre Anforderungen an das Kabel.
- Abstimmung: Wir beantworten Ihre Anfrage individuell und klären offene Punkte der Spezifikation mit Ihnen.
- Fertigung und Lieferung: Wir fertigen die abgestimmte Kabelvariante und liefern sie in der gewünschten Verpackungsart – für die Fertigung in der 500er-Box.

Drei Schritte von der Anfrage bis zur Lieferung.
Liefermengen und Verpackung
Jedes Kabel ist in allen Verpackungsarten erhältlich – Katalogkabel ebenso wie neu entwickelte OE-Kabelvarianten. Im OEM-Bereich liegt der Fokus auf größeren Mengen für die Fertigung, typischerweise in der 500er-Box. Die folgenden Größen sind üblich; jede andere Bestellmenge lässt sich ebenfalls realisieren.
- OEM: 500er-Box für die Serienmontage, wahlweise 100er-Box
- Werkstatt: Werkstattverpackung mit 10 Stück derselben Spezifikation
- Aftermarket: Einzelverpackung
So kann eine Variante, die Sie für die Erstausstattung in der 500er-Box beziehen, zusätzlich als Einzel- oder Werkstattverpackung geliefert werden – etwa für Service und Nachrüstung. Angaben zu Entsorgung, Materialzusammensetzung und Herstellerkontakt je Verpackungstyp finden Sie auf unserer Verpackungsseite. Hat Ihre Fertigung eigene Anforderungen an die Kennzeichnung, nennen Sie diese bitte bereits in der Anfrage.
Anfrage stellen
Schreiben Sie uns an info@futurelectric.gmbh – Empfänger und Betreff „OEM-Anfrage“ sind dann bereits eingetragen. Anfragen von Fahrrad- und Antriebsherstellern beantworten wir individuell. Einen Überblick über unser Angebot finden Sie auf der Seite OEM für Hersteller.










